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Rohr im Burgenland

Rohr im Burgenland

Die Moorwiesen und Weiden im Frühjahr / Copyright Tourimusverband Stegersbach

Auwiesen Zickenbachtal

Die Feuchtwiesen im Zickental zwischen den Orten Heugraben, Eisenhüttl und Rohr wurden 1991 durch eine Verordnung der Burgenländischen Landesregierung zum Naturschutzgebiet "Auwiesen Zickenbachtal" erklärt. Es handelt sich dabei um ein "Niedermoor" mit einer Fläche von 42 ha. Damit ist dieses Moor das Größte im pannonischen Raum.

Das Gebiet ist jetzt auch Natura 2000 und Europaschutzgebiet

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Mooruntersuchungen

Das Moor wurde 1999/2000 unter Leitung Dr. Ruth Drescher-Schneider, Institut für Botanik der Karl-Franzens-Universität Graz, pollenanalytisch bezüglich der Rekonstruktion der Entstehung und Entwicklung untersucht.

Rainer Freinbacher et.al. vom Institut für Ökologie und Naturschutz der Universität Wien, Abteilung für Vegetationsökologie und Naturschutzforschung bezüglich der möglichen Schutzmassnahmen untersucht. Beide Teilprojekte wurden im Rahmen von LEADER II von der EU, dem Bund und Land Burgenland kofinanziert.

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10.000 Jahre

Das Moor ist laut verschiedener Probebohrungen rund 13 m mächtig und hat ein Alter von mindestens 10.000 Jahren.

Auf Grund der verschiedenen Pollenuntersuchungen kann man davon ausgehen, dass die Gegend rund um Rohr bereits in der Jungsteinzeit und in einer zweiten Besiedlungsphase rund 5000 Jahre v. Christus besiedelt war.

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Rohrer Niedermoor - ein Heilmoor

Am Rande des Naturschutzgebietes wurde ein Heilschlamm gefunden, der sich laut Gutachtenvon Prof. Wolfgang Marktl sehr gut für die Behandlung von entzündlichen Prozessen der Gelenke und des Bewegungsapparates eignen würde. Dieser Schatz der Natur soll, sofern sich ein Investor findet, im Rahmen eines Kurhauses genutzt werden.

Montmorillonit

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